Gute Güte, Göthe - Inhalt
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Auch nach einem Vierteljahrtausend Goethe, nach vierzigtausend Doktorarbeit, nach vier Millionen Artikeln, Büchern, Aufsätzen über Leben und Werk des Weimarer Großklassiker ist praktisch noch alles im dunklen.
Warum nur schieb sein Kollege Jean Paul eine umfangreiche „Vertheidigung der Hunde gegen Göthe“? Und warum zum Teufel antwortete Heinrich Heine einer Dame, die ihn befragte, was er wohl von Goethe hielte, nur: „La illah ill allah, wamohamed rasul allah“?
Nichts wissen Sie. Noch nicht. Wenn Sie aber dieses Buch zum Goethejahr 1999 gelesen haben, dann wissen Sie zumindest, daß der Genius ein Brillenhasser erster Ordnung war und gerne ganze Schüsseln mit Sardellensalat leerte.
Worüber er sich ereiferte oder wofür er letztlich eintrat, ist dabei oft gar nicht entscheidend. Eher wie er es tat, wie er sich echauffierte und ennuierte, sich ausließ oder nicht wieder einkriegte; sein eigener Blickwinkel, seine Vorlieben, seine Eigenheiten, seine Spleens sind das Thema dieses Buchs. Und die sind - Germanistik hin, Goethforschung her – oft einfach sehr komisch.
Mit diesem Werk etablieren sich Oliver Maria Schmitt und Jürgen Wissarionowitsch Jonas endgültig als die große weiße Hoffnung der Goetheforschung.


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